Blogparade Christliche Erziehung Heute

Moin, Ihr Lieben!

Die liebe Martha von http://www.FamilienlebenmitGott.wordpress.com hat mich eingeladen, bei ihrer Blogparade zum Thema „Christliche Erziehung Heute“ mitzumachen. Das kann kein Zufall sein! 😉

Was hat Jesus eigentlich gemacht? christliche Erziehung
Ist christliche Erziehung gleich Kinderbibel lesen?

„Der Glaube wird immer unwichtiger, das macht es doch total schwer!“

Natürlich habe ich mir schon viele Gedanken darüber gemacht, wie eine zeitgemäße christliche Erziehung aussehen kann. Als Kind der DDR ist es für mich völlig normal, dass meine Umwelt den christlichen Glauben ziemlich seltsam findet und die Dinge grundsätzlich ganz anders sieht (und das auch fröhlich mitteilt). Die zunehmende Säkularisierung macht mir in Bezug auf meine Kinder damit gar nicht viele Sorgen. Sie lernen schon früh, dass es nicht um bequemes Mitlaufen geht.

Worum geht es nun?

Was genau bedeutet es denn aber nun, sein Kind in der heutigen Zeit christlich zu erziehen?

Eine aktuelle Studie zur Bedeutung des christlichen Glaubens in der Erziehung hat es gut auf den Punkt gebracht. Die moderne Erziehung ist weitestgehend auch in christlichen Familien angekommen. Aber der Wunsch, dass die eigenen Kinder dem christlichen Glauben folgen, selber Jesus nachfolgen, bewirkt, dass Eltern mit Furcht zu kämpfen haben, obwohl sie um die Freiheit wissen. „Zwischen Furcht und Freiheit“ heißt darum auch das Buch, das bei SCM dazu erschienen ist.

„Lass dich ja nicht erwischen!“ … oder?

Genau daraus leitet sich mein eigener Ansatz für eine christliche Erziehung ab: Von der Furcht in die Freiheit! Denn Freiheit ist das, wozu wir berufen sind. Und den Umgang mit der Freiheit müssen unsere Kinder lernen.

Im Alten Testament gab es die Kontrolle von außen, waren Verbote und Strafen die Mittel der Wahl. Mit dem Neuen Testament hat sich ein kompletter Wandel vollzogen. Jetzt geht es nur noch darum, aus Liebe zu handeln. Unsere Gottesbeziehung hat sich verinnerlicht – und damit auch der Grund für unser Handeln. Ich will Gottes Willen tun. Nicht, weil ich damit einer Strafe entgehe, sondern weil ich sonst diese wertvolle Beziehung, die wir miteinander haben, beschädigen würde. Und wenn diese Beziehung beschädigt ist, wenn ich aus schlechtem Gewissen nicht mehr unbeschwert zu Gott kommen kann, wenn meine Sünde neu eine Mauer zwischen uns gebaut hat, dann ist von mir aus immer erst einmal eine Hürde zu überwinden – sei sie auch noch so klein.

Von Herz zu Herz

So erlebe ich es in der Beziehung zu meinen Kindern auch. Ist unsere Beziehung ungetrübt und vertrauensvoll, haben wir einen ganz direkten Draht zueinander, der Liebestank eines jeden Kindes kann gefüllt werden und bleiben. Entscheidet sich aber ein Kind dafür, mit seinem Verhalten unserer Beziehung zu schaden, dann hat das Folgen. Und natürlich hat es die Möglichkeit, genau das zu tun. Es ist eine Illusion zu glauben, dass wir unsere Kinder kontrollieren könnten. Wir können uns ja oft genug nicht einmal selbst kontrollieren …

Eine Erziehung durch Furcht bewirkt, dass man sich nicht erwischen lassen will. Eine Erziehung in und zur Freiheit bewirkt, dass man die Beziehung als Grundlage für seine Entscheidungen heranzieht. Und so ist eine christliche Erziehung in der heutigen Zeit für mich eine Erziehung, die auf Herzensbeziehungen setzt und auch eben diese vorlebt.

Was bedeutet Dir ein christlicher Ansatz in der Erziehung? Worauf legst Du besonderen Wert? Ich freue mich über Deinen Kommentar! 🙂

1 Comment for “Blogparade Christliche Erziehung Heute”

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